Fast jede Woche landet sie auf dem Handy: eine SMS, die angeblich von der Post, der Bank oder einem Paketdienst kommt. «Ihr Paket wartet», «Zollgebühr offen», «Ihr Konto wird gesperrt». Dahinter stecken meistens Betrüger. Sie wollen an Ihr Geld oder an Ihre Kartendaten. Mit fünf einfachen Regeln erkennen Sie solche Nachrichten sofort.

Echte Nachrichten der Post oder Ihrer Bank kommen nicht von einer ausländischen Handynummer wie +44 oder +33. Kennen Sie die Nummer nicht, ist Vorsicht angesagt.
Betrüger verlangen oft nur ein paar Franken, zum Beispiel CHF 2.95 «Zollgebühr». Das wirkt harmlos. Wer aber seine Kartendaten eingibt, verliert schnell viel mehr Geld.
«Nur noch heute», «sonst wird Ihr Paket zurückgeschickt», «Ihr Konto wird gesperrt»: Mit solchen Sätzen sollen Sie schnell handeln, ohne nachzudenken. Echte Firmen setzen Ihnen nicht per SMS eine Frist von wenigen Stunden.
Schauen Sie sich die Adresse genau an. Die echte Post hat die Adresse post.ch. Adressen wie «post-ch-zustellung.info» oder «swisspost-paket.com» sind gefälscht. Am besten tippen Sie gar nicht auf einen Link in einer SMS.
Die Post, Ihre Bank oder TWINT fragen Sie nie per SMS nach Kartennummer, Passwort oder Code. Wenn eine Nachricht das will, ist sie gefälscht.
Keine Panik. Haben Sie Kartendaten eingegeben, rufen Sie sofort Ihre Bank an und lassen Sie die Karte sperren. Die Nummer steht auf der Rückseite Ihrer Karte. Haben Sie nur die Seite geöffnet und nichts eingegeben, ist meist noch nichts passiert. Löschen Sie die SMS trotzdem.
Sind Sie unsicher, ob eine Nachricht echt ist, oder möchten Sie Ihr Handy besser schützen? Ich komme gerne bei Ihnen zu Hause in Schaffhausen und Umgebung vorbei oder helfe per Fernwartung. Rufen Sie mich an unter 078 400 84 86 oder buchen Sie hier einen Termin.